Über Love the World
Love the World ist ein kleines Projekt aus München: eine App, die Begegnungen als Nadeln auf einer Weltkarte sammelt, und ein Magazin über Weltkarten, Länder, Tagebücher und Privatsphäre. Hinter beidem steht eine Regel, die wörtlich gemeint ist — deine Daten landen nie bei uns — und eine Redaktion, die ihre Quellen verlinkt und ihre eigenen Lücken benennt.
Wer dahintersteht
Verantwortlich ist Serdar Freimoser, München; die vollständigen Angaben stehen im Impressum. Love the World ist kein Unternehmen mit Investoren, sondern ein Projekt, das nebenher gebaut und geschrieben wird. Das erklärt zwei Dinge: warum die App derzeit kostenlos ist, und warum das Magazin lieber wenige, gründliche Texte veröffentlicht als viele schnelle.
Die App
Love the World ist ein Liebes-Tagebuch als Weltkarte: Begegnungen — One-Night-Stands, Freundschaften, Reisen — werden als Nadeln auf einem drehbaren Globus gesammelt, jede Nation ergibt einen Stempel im Reisepass. Die App läuft im Browser, braucht kein Konto und keine Installation und richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren. Alle Einträge liegen verschlüsselt auf dem Gerät; die optionale Sicherung landet im eigenen Google Drive der Nutzerin, in einem Ordner, den nur diese App sieht. Es gibt keinen Server, der Inhalte kennt — die Datenschutzerklärung beschreibt, was technisch anfällt, und das ist kurz.
Das Magazin
Das Magazin ist aus den Fragen entstanden, die beim Bauen der App aufkamen: Wie viele Länder gibt es eigentlich? Was zählt als besucht? Welche Tagebuch-App bleibt wirklich privat? Was weiß meine Smartwatch? Es gibt zwei Rubriken — Ratgeber zum Abarbeiten und Magazin für Hintergrund und Geschichte — und eine Haltung: Wir schreiben über Karten, Länder, Reisen, Erinnerungen und Privatsphäre für Menschen, die ihre eigenen Daten ernst nehmen.
Wie wir arbeiten — sechs Redaktionsregeln
| Regel | Was das konkret heißt |
|---|---|
| 1. Quellen stehen im Text | Zahlen und Behauptungen verlinken auf Primärquellen — Vereinte Nationen, ISO, Herstellerdokumentation, Store-Einträge, unabhängige Analysen. Was wir nicht geprüft haben, bekommt einen Strich, keine Vermutung. |
| 2. Eigenbezug wird markiert | Wo unsere eigene App in einem Vergleich vorkommt, steht eine Transparenz-Box. Sie sagt, dass der Text von uns kommt, woher die Angaben zu anderen Anbietern stammen und dass wir an keinem davon verdienen. |
| 3. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen | Wir verlinken keine Händler mit Affiliate-Kennung und nehmen kein Geld für Nennungen. Empfehlungen folgen dem Zweck der Leserin, nicht einem Vertrag. |
| 4. Eigene Lücken werden benannt | Ein Ratgeber, der beim eigenen Produkt schweigt, ist Werbung. Deshalb steht in unseren Vergleichen auch, woran wir selbst scheitern — zum Beispiel an der fehlenden App-Sperre. |
| 5. Stand-Datum und Korrekturen | Jeder Text trägt das Datum seiner letzten Prüfung. Preise, Funktionen und Richtlinien ändern sich; wer einen Fehler findet, bekommt eine Korrektur, keine Verteidigung. |
| 6. Der Humor zielt nach innen | Die App ist satirisch — über das Sammeln, nie über die Gesammelten. Kein Text macht eine Nationalität, Religion oder Herkunft zur Pointe. Gesellschaftskritik gibt es, sie trifft Gesetze und Regime, nicht Menschen. |
Wie sich das finanziert
Die App ist in der Startphase kostenlos, und sie bleibt frei von Werbung, Tracking und Analyse-Skripten — das ist keine Phase, sondern Architektur. Das Magazin darf sich künftig über Anzeigen finanzieren, voraussichtlich über Google AdSense und nur mit Einwilligung, wie es das europäische Recht verlangt. Damit kein Werbeskript je die App berührt, zieht das Magazin dafür auf eine eigene Adresse. Sobald Anzeigen laufen, steht das in der Datenschutzerklärung des Magazins, nicht im Kleingedruckten. Was wir nie tun: Daten verkaufen. Das wäre technisch nicht einmal möglich, und genau das ist der Punkt.
Was wir messen — und was nicht
Auf keiner unserer Seiten läuft ein Analyse-Skript. Was wir sehen, sind die Zahlen, die der Hosting-Anbieter aus seinen Server-Logs aggregiert — Aufrufe je Seite, Länder, Bandbreite — und das, was Google in der Search Console über Suchanfragen zeigt. Verweildauer, Scrolltiefe, Klickpfade: kennen wir nicht, bewusst.
Kontakt und Korrekturen
Fehler, Ergänzungen, Fragen zu einem Text oder zur App: Die Kontaktangaben stehen im Impressum. Wer eine Korrektur meldet, wird im betroffenen Text nicht genannt, es sei denn, sie wünscht es; die Änderung bekommt ein neues Stand-Datum.